Rückblick: Netzwerktreffen Antidiskriminierung

Die Antidiskriminierungsstelle Braunschweig beendete das Jahr 2024 am 18. Dezember mit einem Netzwerktreffen mit Hauptfokus auf die Bildung eines Beirats.

Das Treffen fand im Speicher der Alten Waage 15 statt. In gemütlicher Atmosphäre und bei Kaffee und Kuchen nutzen zunächst die potenziellen Beiratsmitglieder die Möglichkeit für ein erstes Kennenlernen und einen Austausch. Der offizielle Start des Treffens erfolgte mit weiteren Interessierten aus dem Netzwerk Antidiskriminierung und der Zivilgesellschaft. Eröffnet und geleitet wurde die Veranstaltung von der Netzwerkexpertin Martina Helmcke. Nach den Grußworten der neuen Geschäftsführung der Volkshochschule Frau Kerstin Hartmann-Moos sowie der Antidiskriminierungsstelle stellte Frau Helmcke die Entstehungsgeschichte des Beirats und das Grundkonzept vor, auf dessen dieser beruhen soll. Zentral für den Beirat ist, dass die Mitglieder sich für alle geschützten Merkmale aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) stark machen können. Außerdem sollen Merkmale vertreten sein, die zwar nicht durch das AGG geschützt sind, jedoch mit Diskriminierungserfahrungen in Verbindung stehen. Dazu zählt beispielsweise Gewichtsdiskriminierung sowie Diskriminierung aufgrund des sozialen Status.

Im nächsten Schritt stellten sich die potenziellen Beiratsmitglieder einzeln vor. Sie legten dar, aus welcher Motivation sie sich für die Arbeit im Beirat interessieren und für welches Merkmal sie sich stark machen möchten. Die Antidiskriminierungsstelle hatte sich vorab das Ziel gesetzt, dass der Beirat ausgewogen aus Personen bestehen sollte, die sich beruflich mit Diskriminierung beschäftigen und Personen, die aus der Zivilgesellschaft stammen. Dieses Ziel konnte zum Zeitpunkt des Netzwerktreffens erfüllt werden. Gemeinsam mit Frau Helmcke wurde anschließend herausgearbeitet, welche Aufgaben und Anliegen für die Arbeit des Beirats von Bedeutung sein werden.

Die zukünftigen Beiratsmitglieder werden sich zu einer konstituierenden Sitzung Ende Februar erneut zusammenfinden. Bereitschaft, im Beirat mitzuwirken, kann nach wie vor gegenüber der Antidiskriminierungsstelle geäußert werden. Dies gilt im besonderen Maße für die Merkmale sozialer und ökonomischer Status, Behinderung und Gewichtsdiskriminierung.

Das produktive und erfolgreiche Netzwerktreffen endete mit der Vorstellung der Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Antidiskriminierung Niedersachen, präsentiert von Maike Beninga und Melanie Sapendowski von der kluge Gören gGmbH.

Die Antidiskriminierungsstelle bedankt sich für das große Interesse an der Bildung des Beirats und die Bereitschaft, aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen.

Machen Sie sich starkgegen Diskriminierung!
Für Ratsuchende

Sie sind betroffen von Diskriminierung?

Unsere vertrauliche und kostenlose Beratung unterstützt Sie, Handlungsräume aufzuzeigen und gemeinsam Lösungen für Ihre individuelle Situation zu finden.

Zur Beratung