Wenn Diskriminierung hingenommen wird: Antiziganismus/Rassismus gegen Sinti* und Roma* erkennen und verstehen

Kurzbeschreibung:

Der Workshop führt in Antiziganismus als spezifische Form von Rassismus gegen ein. Mit Methoden zum Mitmachen werden Stereotype, historische Kontinuitäten und eigene Haltungen besprochen.

Beschreibung: 

Vorstellungen, Annahmen und Bilder über Sinti* und Roma* sind weit verbreitet aus Nachrichten, Filmen oder Gesprächen im Alltag. Doch woher kommen diese eigentlich? Was sagen sie über die Menschen, über die gesprochen wird, was über unsere Gesellschaft? 

Dieser Workshop lädt Sie ein, Antiziganismus als eine besondere und weitverbreitete Form von Rassismus kennenzulernen. Er trifft vor allem SintiRoma und andere Menschen. Antiziganusmus gefährdet die Gesundheit und Lebenschancen der Betroffen und ist Teil extremistischer Einstellungen und Bestrebungen. Wir gehen gemeinsam der Frage nach, wie Antiziganismus entstehen, welche Funktionen er hat und warum er sich über Jahrhunderte bis in die Gegenwart fortbesteht. 

Der Abend ist abwechslungsreich und zum Mitmachen gestaltet: Nach einem kurzen Einstieg arbeiten wir mit kommunikativen Methoden, in denen Ihre Erfahrungen und Fragen Raum bekommen. 

Der Workshop richtet sich an alle, die sich erstmals oder vertiefend mit dem Thema beschäftigen möchten. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. 

Referent:
Lukas Engelmeier, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA) der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Er arbeitet zu Antiziganismus, historisch-politischer Bildung und Kontinuitäten rassistischer Stigmatisierung.

Weitere Informationen unter: https://www.koga-sng.de/