Schulung: Erst- und Verweisberatung in der Antidiskriminierungsberatung

Am Freitag, den 10. Oktober, 10:00-17:00 Uhr bietet die Antidiskriminierungsstelle Braunschweig erneut eine kostenlose Schulung für die Erst- und Verweisberatung in der Antidiskriminierungsberatung an, durchgeführt vom Antidiskriminierungsberater und Supervisor Shemi Shabat. Die Schulung richtet sich an interessierte Multiplikator*innen und kann bescheinigt werden. Die Plätze sind begrenzt! Am 01. Dezember wird ein Aufbauworkshop stattfinden, der sich an interessierte Multiplikator*innen richtet, die bereits ein Vorwissen und Arbeitserfahrung in dem Bereich mitbringen. Es besteht die Möglichkeit, an beiden Veranstaltungen teilzunehmen.

Schulungsinhalte - Erst- und Verweisberatung in der AD-Beratung:

Um einen niedrigschwelligen Zugang zur Antidiskriminierungsberatung sicherzustellen, sind verbindliche Erst- und Verweisberatungsstrukturen notwendig. Doch wie kann eine verlässliche, niedrigschwellige Verweisberatung gestaltet werden? Welche Aufgaben und Haltungen gehören (nicht) dazu? Welche (rechtlichen) Aspekte und Fristen sind dabei zu beachten? In dieser Schulung erörtern wir die Beratungs-, Interventions- und Kompetenzbereiche einer qualifizierten Antidiskriminierungsberatung. Wir befassen uns mit Möglichkeiten der (emotionalen) Erstunterstützung für von Diskriminierung betroffenen Personen und skizzieren gemeinsam, wie ein ressourcen-, ziel- und bedarfsorientierter Verweis in der Praxis in Braunschweig aussehen kann.

Um Anmeldungen bis zum 30. September unter antidiskriminierung@vhs-bs.de wird gebeten. Die Veranstaltung findet in Präsenz in der Heydenstr. 2 statt. Für Verpflegung ist gesorgt. Weitere Bedarfe bitte mit Anmeldung angeben.

Trainer: Shemi Shabat

Shemi Shabat ist systemischer Supervisor, politischer Bildner und Diversity-Trainer mit den Schwerpunkten Nahostkonflikt, Antidiskriminierung und Empowerment. In Tel Aviv geboren und aufgewachsen war er in verschiedenen NGOs für Frieden und Soziale Gerechtigkeit aktiv. Von 2016 bis 2023 hat er als Berater beim „Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bund in Berlin Brandenburg“ gearbeitet.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.